News lesen
Tödliche Erdlawine überrollt US-Gemeinde
24.03.2014 - 23:26 Uhr
Während die Rettungskräfte nach einem gewaltigen Erdrutsch im US-Staat Washington noch verzweifelt nach Überlebenden suchen, folgt schon die nächste Hiobsbotschaft: Unter den Trümmern könnten noch viel mehr Menschen liegen als bisher angenommen.

Mit Spürhunden, Hubschraubern und elektronischen Geräten ist die Suche nach Vermissten in einer Schlammlawine im US-Westküstenstaat Washington weitergegangen.




Nach dem tödlichen Erdrutsch in der ländlichen Gemeinde Oso war der Verbleib Dutzender Menschen zunächst ungeklärt.

Es seien 108 "Berichte über Namen" von möglichen Vermissten eingegangen, sagte John Pennington vom Notfallmanagement im Snohomish County. Diese Angabe sei noch vage und entspreche am Ende nicht unbedingt der Zahl der Toten oder Vermissten, erklärte er.

Bei dem Erdrutsch rund 100 Kilometer nördlich von Seattle kamen mindestens acht Menschen ums Leben. Die Leichen wurden am Wochenende geborgen.

"Die Situation ist sehr düster", sagte Feuerwehrchef Travis Hots. Es gebe trotzdem noch Hoffnung, einige Opfer lebend zu retten. Man arbeite mit vielen Hilfskräften "sehr hart" daran, Schlammmassen aus dem Weg zu räumen.

Schwere Regenfälle hatten den gewaltigen Erdrutsch ausgelöst und mindestens 30 Häuser zerstört. Der teilweise mehr als vier Meter hohe Berg aus Schlamm, Steinen und Trümmern ist an einigen Stellen sehr instabil, was die Suche nach Vermissten deutlich erschwert. Die Verwüstung bedeckt eine Fläche von mehr als 360 Fußballfeldern. Auch ein breiter Abschnitt einer Bundesstraße wurde von der Schlammlawine bedeckt.


Quelle: n-tv.de , jve/dpa

LexxUnity.de ist für Mozilla Firefox Optimiert. Die Auflösung, spielt dabei keine Rolle.